GROSSTIERJAGD

 

In der Gegend von Chaco.

Jagd von Pekari, “corzuelaparda” (suedamerikanische graubraune Rehart) und Pumas.

Dies schliesst mehrere Provinzen des Norden Argentinies ein, wo der Jaeger sich mit seinen Waffen in die Tiefe der Stachelbuschwerke und des Waldes begibt.

Pecari mit Baby

Pecari mit Baby

corzuela parda

corzuela parda

 

 

 

 

 

 

Puma

Puma

  

Im Gebit La Pampa.

Jagd des roten Hirsches, des Pumas, schwarze Antilopen, Wildschweine, grauer Fuchs.

Zahlreiche Jagdreviere in Ebenen, Waeldern und Stachelbuschwerke der Pampa ziehen die Jaeger an.

jabali -- Wildschwein

jabali — Wildschwein

ciervo colorado -- roter Hirsch

ciervo colorado — roter Hirsch

 

 

 

 

 

zorro gris pampeano -- grauer Fuchs aus La Pampa

zorro gris pampeano — grauer Fuchs aus La Pampa

antilope negro  schwarzer Antilope

antilope negro schwarzer Antilope

 

 

 

 

 

Im Bezirk San Martin de los Andes .

Jagd von Wildschweinen, Hirsche, wilde Ziegen und Pumas.

Die geeignesten Gegenden sind die patagonischen Waelder und die Jagdreviere in den Bergen  (Anden und Vor-Anden )

 San Martin de los Andes -- Hirsch

San Martin de los Andes — Hirsch

cabra salvaje -- wilde Ziege

cabra salvaje — wilde Ziege

 

 

 

 

 

 

Das Wildschwein.

Ist um das Jahr 1900  in das Land eingefuehrt worden , und zwar von dem Landbesitzer Pedro Luro. Sein Jagdwert ist nicht durch seine Groesse oder Gewicht gegeben, sondern beruht auf die Grösse der unteren Fangzaehne.

Eigenschaften.

Wildschwein und sein Habitat

Wildschwein und sein Habitat

Das Wildschwein gehoert zu den dickhaeutigen Saeugetieren. In unserem Lande misst ein erwachsenes Tier  75 cm Hoehe, 150 cm. Laenge und sein Schwanz erreicht 25 cm. Sein Gewicht schwankt zwischen 130 und 150 Kg. Sein Koerper ist schmal und sein Rücken faellt leicht ab vom Kreuz bis zur Kruppe. Die Ohren sind klein und spitzig und die Augen verhaeltnismaessig klein. Sein Fell oder Pelz besteht aus Borsten welche auf dem Rücken sich zur Mähne formen. Die Farbe dieser Tiere geht vom Graubraunem bis zum Schwarzen.

Ein Merkmal sind die sichelartige Eckzähne. Die unteren sind bedeutend groesser als die des Oberkiefers. Sie sind nach oben und nach draussen in sichelartiger Form gerichtet und werden als Verteidigung und zur Suche von Nahrung benutzt. Sie sind Allesfresser und sie leben in Herden bestehend aus weibliche Tiere, Jungtiere und maennliche junge Tiere. Die erwachsenen maennlichen Tiere sind Einzelgaenger bis zur Brunftzeit.

Habitat.

Habitat

Habitat

Wie gesagt nachdem sie in das Land mit Jagdabsichten eingefuehrt wurden und zwar seit 1900 von Pedro Luro, lebten sie in La Pampa. Anfangs wurden sie auf eingezäunten Gebieten gehalten, wo sie sich reichlich vermehrten. Aber die Mangeln der Zaeune brachte mit sich, dass sie bald die Freiheit erreichten und sie sich in allen Richtungen verbreiteten, naemlich sie gingen nach San Luis, Cordoba, Sueden von Buenos Aires, Neuquen,Chubut und Rio Negro. Ihr belibteste Habitat sind die dichten Tiefwaelder, in denen sie ihre Schlupfwinkel oder Hoelen bauen, wo sie geborgen sind um den Wurf der Kleinen zu vollenden. Auch die Traenken sind beliebt, sowohl zum trinken als auch um ihre traditionellen “Schlammbaeder” zu nehmen.

Der Axis.

Axis

Axis

Der Axis ist eine der schoensten Hirscharten. Die Jagd dieser Hirsche ist als eine der hoechst aufreizende Art des Jagens bekannt. Wenn ein solches Tier ausfindig gemacht wird, beginnt das Auflauern durch viele Kilometer bis man endlich den richtigen Schusspunkt findet. Der Axis ist mitlerer Groesse und gefleckt. Seine Schoenheit beruht auf seinem Fell.Sowohl das maennliche wie das weibliche Tier haben ein rotbraunes Fell gesprenkelt mit weissen Flecken auf beiden Seiten. Haben einen schwarzen Rueckenstreifen und ein weisses Laetzchen am Hals, die Innenpfoten sind weiss sowie auch ihre Magengegend und das Unterteil unter dem Schwanz. Diese Tiere leben in Herden, die aus wenigen Tieren bestehen aber auch 100 erreichen können.

ciervo axis -- Axis Hirsch

ciervo axis — Axis Hirsch

Diese Hirsche koennen zu jeder Jahreszeit mit einem harten Geweih sein. Sie entwickeln diese oder verlieren die selben an irgend einem Moment im laufe des Jahres. Deshalb koennen wir, in einer Herde, Hirsche mit Geweih , gerade abgefallenes Geweih oder wachsendes vorfinden. Ein erwachsenes Tier hat eine Hoehe bis zum Kreuz von ungefaehr 90 cm (35 Zoll) und kann ein Gewicht erreichen zwischen 75 und 100 Kg.  Sie sind gute Schwimmer und weniger Nachtgaenger als andere Arten von Hirsche, es sei sie sind gestoert oder im Sommer.

Antilope und Axis Hirsch.

antilope cervicapra -- Antilope

antilope cervicapra — Antilope

Argentinien, ein Land welches mehr bekannt ist in bezug auf Kleintierjagd, ist auch genauso ein aussergewoehnlich gutes Ziehl für Grosstierjagd. Es sei durch Annaeherung, auf der Lauer oder zu Pferd. Die Grosstierjagd findet  in Argentinien auf  unglaublich grossen und ausgedehnten  Landschaften statt. Einige Arten sind einheimisch andere wurden vor Jahrhunderten eingefuehrt. Es werden Antilopen-Jagdausflüge nach Verlangen geplant, welche dann oft vonm Süden der Provinz Buenos Aires bis zum aeussersten nordischen Limit von Argentinien sich hinziehen kann. Es ist empfehlenswert die Jagd in den fruehen Stunden des Tages und in der Abenddaemmerung vorzunehmen. Die Antilopen, ein aeusserst wildes Tier,  schiesst man meist von Weitem (von einer Distanz von 150 bis 200 Meter und oft noch mehr).

Den Axis-Hirsch jagd man auch im Morgengrauen und in der Abenddaemmerung. Sein geflecktes Fell erlaubt ihm leicht in seiner Umgebung unsichtbar zu werden.  Dieses Tier mit seinen 100 Kg. ungefaehr ist nicht so schwer wie unsere europaeischen Hirsche. Die beste Jagdzeit ist von Maerz bis ende April. Das Fallen der Geweihe beginnt im Juni.

Roter Hirsch.

ciervo colorado 2 -- roter Hirsch

ciervo colorado 2 — roter Hirsch

Der rote Hirsch enspricht dem europaeischen elaphe Hirsch. Argentinien ist sehr geeignet zur Entwicklung von Trophaeen die zwischen 6 und 10 Kg. schwanken. Die Jagd findet sowohl auf Steppen wie auch zu Pferd durch die enormen Waelder welche die Andenbergkette umgeben statt,  die ein unglaubliches Panorama bietet . Wir empfehlen hier diesen Hirsch, welcher  der Rothaarige genannt wird,  zu jagen und zwar waehrend der Brassezeit (Brunftzeit), im Monat März.

Die Jagd auf Steppen findet bis Ende Mai statt. Dieser Biotyp ist leichter zu identifizieren wenn die Brassezeit (Brunftzeit) vorbeit ist. Bitte irrt Euch nicht die Hirsche brauchen nicht nur die Waelder wie man gewoehnlich denkt. Sie finden ihre Narung  und ihre Unterkunf auch auf den Steppen, die den Anschein haben wuestenartig zu sein und doch sehr reich  an Nahrung sind. Sie besitzen  kleine Schluchten  und hohes Gras.

Eine der besten Jagdgegenden ist in San Carlos de Bariloche in der Provinz Rio Negro am Nahuel Huapi Innenmeer. Auch die Süsswasserreserve in Villa La Angostura auf der gegenueber liegenden Kueste dieses Sees in der Provinz Neuquen ist angebracht. Diese Orte sind 3 Stunden mit dem Flugzeug von Buenos Aires aus zu erreichen, und liegen sued-westlich von der Provinz Buenos Aires zu Fuessen der Anden- Bergkette. Die Jagd bedarf natuerlich ein Minimum von koerperlichen guten Zustand, wie jede Jagd in den Bergen, wie es in Schottland und in den Karpaten noetig ist.

Puma, Guazuncho (einheimische Rehart), roter Hirsch, Wildschwein.

puma con cria -- Puma mit Baby

puma con cria — Puma mit Baby

Der Puma, von der selben Familie wie der nortamerikanische Puma, greift haeufig die Laemmer und Ziegenherden von unseren Viehfarmern der suedlichen Pampa und der nordischen weitgestreckten Waeldern von Argentinien  an. Diese Art der Jagd benoetigt eine sorgfältige Vorbereitung sowie Lokalisierung des  Pumas. Dieses ist ein ueberaus intelligentes Tier und auch sehr misstrauisch. Der Puma bewegt sich meist in der Nacht fort und legt lange Strecken hinter sich. Deshalb findet unsere Jagd erst dann statt wenn wir das Tier identifiziert haben. Die Untersuchung der Spuren, geschieht in derselben Form, wie bei unseren Hirschen und Wildschweinen. Sodann erfolgt ein “Angriff” mit Hunden um seinen Aufenthaltsort genau festzustellen. Wenn die Hunde los sind dann bleibt dem Puma nichts anderes uebrig als sich in den hoechsten Aesten der Baeume zu verstecken, genau wie eine Katze, um sich von den Zaehnen seiner Verfolger fern zu halten. So werden Sie die Jagd die meiste Zeit  zu Pferd vornehmen,

guazuncho argentino -- argentinische Rehart

guazuncho argentino — argentinische Rehart

durch kleine Waelder und auch durch feuchte Palmenpflanzungen mit grossen freien Lichtungen wo sich  Laemmer, Kuehe. Ziegen und “Guazunchos” (hiesige Rehart) beherbergen.

Die endgueltige Annaeherung findet sodann sehr schnell und zu Fuss statt, wenn man das Hundegebell hoert, oder auch begleitet von einem Jagdführer zum Schutz. Der Schuss ist genauso wie wenn man einen afrikanischen Leopard erlegt. D.h. auf dem Baum schissen, mit einer Distanz von 40 Meter, oder weniger wenn der Wald sehr dicht ist. Hier in Argentinien erreicht ein solches Tier bis 100 Kilo.

Um eine Jagd auf der Lauer auszuueben, sind in den Jagdgegenden Vorrichtungen in Form von kleinen Huetten vorgesehen die derart verkleidet sind mit straeuchern usw. dass sie kaum zu erkennen sind und wo die Jaeger sich auf der Lauer legen. Diese sind natuerlich in Gegenden wo ueberaus viel Jagdgelegenheit vorhanden ist und somit jeder Jaeger auf seine Kosten kommt.

Pekari (kleiner als der Jabali und ohne Stoss- oder Reisszähne) “Capibara” Wasserschwein, Wasserbüffel.

pecari labiado

pecari labiado

Diese Jagd geschieht  sowohl auf der Lauer wie annaehernd, frueh und abends, am Rande von Wassertuempel. Dies ist nur erlaubt in der Prov. Formosa wo grosse sumpfartige Wassertuempel vorhanden sind die mehrere Kilometer gross sind und die sie auch fuer ihre “Schlammbaeder” benutzen. Der “Capibara” erreicht eine Schwere von 70 Kg. Er ernaehrt sich nur waehrend der Nacht von Schilfgras, und sonstige Kraeuter und Gras.

capibara argentino -- argentinisches Wasserschwein

capibara argentino — argentinisches Wasserschwein

bufalo de agua argentino -- argentinischer Wasserbüffel

pecari de collar (mit Halsband)

pecari de collar (mit Halsband)

 

 

 

 

 

 

KLEINTIERJAGD

Die zur Jagd geeigneten Plaetze, welche die argentinische Republick besitzt, zeichnen sich wegen ihrer Naturschoenheit und ihrer noch fast urspruenglichen Form, ohne viel Einwirkung der menschlichen Hand, aus.  Die Fauna ist eine der reichsten der Welt, wegen seiner Menge und Verschiedenheit der Spezien, die wegen der Weite des Landes, immer den geeigneten Lebensraum finden.

ñandú argentino (argentinische Strausart)

ñandú argentino (argentinische Strausart)

Argentinien hat vielfältige Fauna, die Ende des 18. Jahrhunderts hier eingefuert wurden, wie z.B. Rotwild, Wildschweine und eigene Fauna wie Pumas, Pekari, Corzuela (suedamerikanische Rehsorte), Ñandú (suedamerikanischer Straus, etwas kleiner als der afrikanische). Das sind die Hauptsorten, man koennte  noch viel mehr aufzaehlen.

Auch Mufflons gibt es seit den 80iger  Jahren . Sie wurden eingefuehrt und auch noch nachtraeglich versucht zu verbessern, was eine grosse Auswahl an Jagdgut aller Art gibt. Dies ist hauptsaechlich auf privaten Landbesitz zu finden, die insgesamt ueber 100.000 Ha. Jagdgelaende in verschiedenen Gegenden von  Argentinien besitzen .

tortolas, perdices etc  -- Wildtauben, Rebhühner,usw

tortolas, perdices etc — Wildtauben, Rebhühner,usw

Man kann auch  Kleintierjagd ausueben, wo man enorme Mengen von Rebhuehner, Trappen, Wildenten, Wildtauben, Hasen, etc. jagen kann. An manchen Stellen des Landes kann man sie auch ohne Einschraenkung jagen, da sie als Plage gelten. In der ganzen Weite des Landes, kann man immer etwas finden zum jagen. Und es gibt Unternehmen, die sich darauf spezialisieren, es den Jaegern besonders angenehm und attraktiv zu machen, indem sie ihnen alles zu Verfuegung stellen was benoetigt wird, einschliesslich geuebte Kenner der Gelaende als Fuehrer.

Kleintierjagd.

In der Prov. Buenos Aires.  Jagd von Hasen, Wildenten, Rebhuehner.

Die freigeschalteten Zonen gehoeren zu den Bezirken Ayacucho, Azul, Balcarce, Capitán Sarmiento, Castelli, Chascomus, Colón, Coronel Suarez, Dolores, General Alvarado, General Guido, General Lavalle, unter anderen.

liebre -- Hase

liebre — Hase

liebre 2 -- Hase

liebre 2 — Hase

 

 

 

 

 

patos -- Wildenten

patos — Wildenten

perdiz --Rebhuhn

perdiz –Rebhuhn

 

 

 

 

 

In der Prov. Entre Ríos.  Jagd von Wildenten, Rebhuehner,  „Martinetas“ (eine Art von Wildtauben) und Hasenmaus.

 

martineta

martineta

 

vizcacha Hasenmaus

vizcacha Hasenmaus

 

 

 

 

Eine der hervorragenden Orte des Gebietes ist der Bezirk von La Paz. Die Inseln, Baeche und Teiche welche durch den Fluss Paraná gebildet wurden, gestalten eine weitere ideale Umgebung um die Jagd auszuueben, in diesem Falle der Wasservoegel.

In der Prov. Santa Fé. Jagd von Wildenten, Wildtauben und “Gallinetas” (eine art von Wildhuehnern).

gallineta

gallineta

Die Jaeger sind immer willkommen in der Provinz , da diese Plagen in grossen Mengen, während des ganzen Jahres, vorhanden sind. Die hauptsächlichen Jagdorte sind, Garay, San Javier und General Obligado.

 

In der Prov. Corrientes.  Jagd von Wildenten, Wildtauben und Hasenmaus.

vizcacha 2 Hasenmaus

vizcacha 2 Hasenmaus

Einige der Orte wo man diese Sportart ausueben kann sind: Esquina, Goya, Itá Ibaté, Ituzaingó. Buenos Aires, Entre Rios, Santa Fé, Corrientes, Hasen, Wildenten, Wildtauben, Rebhuehner, Ayacucho, Azul, Balcarce, Capitán Sarmiento, Castelli, Chascomus, Colón, Coronel Suarez, Hasenmaus, Esquina, Goya, Itá Ibaté, Ituzaingó.

Seeloewen, Seeelefanten und Seehunde

Auszug aus den erfolgten Veroeffentlichungen der “Secretaría de Ambiente y desarrollo sustentable (Grupo de Trabajo de Recursos Acuáticos)” –Eine ofizielle Behörde-.

Einhaariger Seeloewe (Otaria flavescens) 

Zeigen einen sehr grossen sexuellen Unterschied. In den erwachsenen Exemplaren sind die maennlichen Tiere viel groesser als die Weiblichen. Erstere messen ungefaehr 2.30 Meter Laenge und ueberschreiten die 300 Kg. Gewicht, sind dunkel brauner Farbe haben grosse Maehne und dicken Hals. Die Zweiten messen bis zu 1,80 Meter mit einem Hoechstgewicht von 140 Kg. und hellbrauner Farbe. Die Robbenbabys messen 85 cm. und wiegen 15 Kg.

Sie verteilen sich laegst der Kuesten des atlantischen und pazifischen Ozeans in Suedamerika , von Torres in Brasilien bis zum Norden von Peru, natuerlich ueber der ganzen Gegend von dem Beagle Kanal und den Falkland Inseln (Unsere Islas Malvinas). Laengst des Mar Argentino befinden sich die groessten Vermehrungsorte und zwar, in Punta Bermejo (Provinz Rio Negro), Punta Buenos Aires, Punta Norte und Punta Leon (Provinz Chubut). Alle befinden sich in sandigen und felsigen Ebenen.

Einhaariger Seeloewe

Einhaariger Seeloewe

Ihre Diaet stellt sich aus verschiedenen Fischsorten zusammen; wie auch Tintenfische. Sie finden ihre Nahrung nicht weiter als 5 Meilen von der Kueste. Charakteristisch bei ihrer Nahrung ist die Tatsache, dass sie kleine Steine mit fressen um bei der Verdauung der Fische zu helfen.

Die weiblichen Tiere erreichen  ihre sexuelle Reife im Alter von 4 Jahren, waehrend die Maennliches sie erst zwischen 5 und 7 jahre erreichen. Die Fortpflanzugssaison findet von Mitte Dezember bis Mitte Februar statt. Die Ersten die in den Vermehrungsorten  ankommen sind die maennlichen Tieren die sich auf der selben Stelle vom vorhergehenden Jahr aufstellen; wenige Zeit spaeter erscheinen die Weibchen die, nach dem sie ein Jahr Tragzeit hinter sich haben,  dann zwei Tage spaeter ihre Robben zur Welt bringen.  Eine Woche spaeter beginnt dann die Kopulation. Sodann nach 2 Tage wechseln die Weibchen ihre Ausfluege ins Meer zwechs Nahrung mit ihrem Dasein um ihre Robben zu saeugen, ab . Dies dauert zwischen 6 und 12 Monate. Waehrend der ganzen Vermehrungsperiode weder schlafen noch fressen die maennlichen Tiere, da sie sie sich damit beschaeftigen ihr Territorium und ihre Weibchen vor andere Maennchen zu schuetzen.

Liebesspiel  -- Mar del Plata

Liebesspiel — Mar del Plata

In der Vermehrungsperiode zeigen sie ein darauf abgestimmtes Verhalten. Die maennlichen Tiere sind aussergewoehnlich aggressiv und zwar die Jenigen die einen Harem haben um dieses und ihr Territorium zu schuetzen und die die das nicht haben um es zu erobern. Die maennlichen Tiere ohne Weibchen starten oft massive Angriffe auf die gebildeten Vermehrungsgruppen, um eventuell Weibchen zu bekommen und sich mit diesen zu paaren. Ein normales Verhalten hingegen ist, dass sie mit Walfischen zusammen schwimmen sowie zusammen mit dunklen Delfinen.

Mar del plata  -- Fühle mich wohl

Mar del plata — Fühle mich wohl

Diese einhaarige Seeloewen, zeigen ein Wechselspiel mit den Fischerbooten und Schiffen sowohl in dem Fangen von entsorgten Fischen wie im Fangen von Fisch aus den Netzen.

Von Anfang bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts, wurde dieser einhaarige Seeloewe sehr ausgerottet, indem man seine Felle und das Oel verkaufte, somit hat sich  die Bevoelkerung um 80 % verringert. Seit man aber,  vor mehr als 30 Jahren, diese massive Ausnutzung eingestellt hat, ist die Bevoelkerung bestaendig geblieben und hat sich sogar sehr langsam  vermehrt. Man ist dabei bedeutende Beobachtungen dieser Bevoelkerung durchzufuehren um fest zu stellen wie gross sie zur Zeit  ist.

Diese Sorte wurde auf  illegaler Weise auf Feuer Land  gefangen um sie als Koeder fuer den Fang von Meerspinnen zu dienen. Diese Taetigkeit ist sehr schwer zu kontrollieren, aber wir wissen nicht mit Sicherheit ob sie zur Zeit noch ausgefuehrt wird.

 In verschiedenen Gegenden der argentinischen Kueste, bringt das Wechselspiel zwischen Fischereien und diesen Tieren mit sich, dass Exemplare mit unter von den Seilen eingewickelt werden und darunter leiden. Sie werden sodann den Behoerden uebergeben die sie gesund pflegen und dann den Aquuarien, Ozeanschutzgebiete oder Zoo uebergeben werden um ihre Pflege fortzusetzen.

Doppelhaarige Seeloewen (Arctocephalus australis)

Auch genannt: Kuerschner Seeloewe.   Feine Seeloewen

Ihr Pelz besteht aus zwei Typen von Haaren , einer etwas kurzer und ein anderer etwas laenger.  Auch diese zeigen sexuelle Unterschiede. Die Maennchen sind dunkel grau, mit laengerem Haar am Hals und dem Ruecken entlang, messen 1.90 Meter in der Laenge und wiegen bis 160 Kilo, waehrend die Weibchen heller sind, hoechstens 1,40 Meter Laenge erreichen und bis ca. 50 Kilos wiegen. Die Robbenbabys sind ungefaehr 60 cm lang, 3 Kilo schwer und schwarz wenn sie geboren werden.  

Sie verteilen sich laengst der suedamerikanischen Kueste, von Peru im pazifischen Ozean bis Uruguay im atlantischen, einschliesslich Falkland Inseln (Islas Malvinas). In Argentinien  gibt es Schutzgebiete in Mar del Plata (Provinz Buenos Aires) Isla Escondida (Provinz Chubut), Cabo Blanco (Provinz Santa Cruz), Feuerland, Staateninsel und Islas Malvinas (Falkland Iseln).

Mar del Plata --- Schutzgebiet

Mar del Plata — Schutzgebiet

Gelegentlich verlassen sie ihr Habitat, und man kann sie fern von ihren Schutzgebieten beobachten. Diese Gebiete befinden sich in felserne und steile Kuestenteile, die schwierig fuer das Eindringen des Menschen sind.  Ihre Diaet besteht hauptsaechlich aus Tintenfische, Krustentiere, Schnecken und einige Fischsorten. Sie ernaehren sich auf hoher See und sind faehig bis 170 Meter tief zu tauchen.

Die Vermehrung findet von November bis Dezember statt. Sie sind Polygame. Die erwachsenen maennliche Tiere bleiben an Land waehrend der ganzen Vermehrungsperiode und verteidigen ihre Gebiete. Das Werfen der Robben erfolgt zwischen der letzten Woche im November und die ersten zwei im Dezember. Eine Woche nach dem Wurf findet die Paarung statt. Nach derselben wechseln die Weibchen Zeiten der Ernaehrung auf hoher See mit Zeiten an Land ab. Das Stillen der Robben dauert zwischen 6 bis 12 Monate.

In Argentinien, genauso wie in alle anderen Aufenthaltsgebiete dieser Bevoelkerung, wurde diese dezimiert zwecks komerzieller Asnutzung der Felle (diese sind wertvoller als die der einhaariger Seeloewen).

In Uruguay wird  die komerzielle Ausnutzung dieser Sorte Tiere (ihr Fell und Oel welches aus dem Fett der Tiere entzogen wird) vom Staat ausgeuebt.

 Antarktische doppelhaarige Seeloewen (Arctocephalus gazella)

 Auch genannt kuerschner Seehund aus Kerguelen.

Auch diese zeigen sexuelle Unterschiede. Die Maennchen sind ungefaehr 2.00 Meter lang und wiegen 140 Kilo. Sind graubraun und die Brust und Hals haben einen silbergrauen Schimmer. Die Weibchen messen 1,30 und werden nie schwerer als 50 Kilo, sie sind graubraun , und der Bauch, die Brust und Hals sind heller. Die Robbenbabys messen 65 cm und wiegen um die 6 Kilos. Und sind gewoehnlich schwarz bei der Geburt.

Antarktische doppelhaarige Seeloeven

Antarktische doppelhaarige Seeloeven

Sie verteilen sich in folgenden Inseln: Georgias, Sandwich, Shetland, Orcadas del Sur, Bouvet, Kerguelen, Heard, McDonanals und Marion.

Auch diese verlassen gelegentlich ihr Habitat und man kann sie fern von ihren Schutzgebieten beobachten.Ihr hauptsaechliche Nahrung ist der Krill, aber sie verzaehren auch Tintenfisch und Fische. Die Weibchen haben ihre ersten Robben im Alter von 3 bis 4 Jahren. Auch die Maennchen erreichen ihre sexuelle Reife in diesem Alter, aber sind nicht in der Lage bevor sie 8 Jahre alt sind, ihr eigenes Gebiet zu erlangen.

Die Vermehrungssaison zieht sich von anfang Dezember bis mitte Mai hin. Am Anfang besetzen die Maennchen ihre Gebiete. Waehrend der ganzen Vermehrungszeit kehren sie nicht wieder ins Meer . Die Weibchen erscheinen zur selben Zeit meistens an den selben Straenden  wie das Jahr zuvor. Das Werfen der Robben geschieht wenige Tage spaeter nach ihrem Ankommen. Das Stillen dauert um die 4 Monate. Eine Woche nach dem Gebaeren findet die Paarung statt. Nach derselben wechseln die Weibchen Zeiten der Ernaehrung auf hoher See mit Zeiten an Land zwecks Stillen ihrer Robben, ab.

Die Bevoellkerung dieser Seeloewenart wurde dezimiert zweck komerzieller Asnutzung der Felle waehrend des vorigen Jahrhundert. Nach dem Verbot derselben, beobachtet man eine wichtige Vermehrung. Exemplare dieser Seeloewen befinden sich in Gefangenschaft zwecks Besichtigung durch das Publikum.

 

Seeelefant am schlafen  (Patagonia)

Seeelefant am schlafen (Patagonia)

Suedlicher Seeelefant (Mironga leonina)

Ist die Groesste aller vorstehenden Arten. Die Tiere zeigen einen sehr grossen sexuellen Unterschied sowohl in ihrer Groesse wie auch in ihrem Aussehen. Die maennlichen Tiere haben einen aufblasbaren Ruessel , welcher sein ausgewachsene Groesse in den Erwachsenen erreicht; sie koennen 5 Meter Laenge und die 4 Tonnen  Gewicht erreichen; sind dunkelgrau, mit einer helleren Rueckenlinie. Zeigen viele Narben an Hals und Brust die von den Kaempfen zwischen den maennlichen Tieren stammen. Die Weibchen messen nicht mehr als 3 Meter und wiegen bis 1000 Kilos. Sind braeunlicher als die maennchen und zeigen Narben an ihren Haelsern verursacht durch die Bisse bei gelegenheit der Paarung. Die Robben kommen zur Welt mit einer Laenge bis 1.30 Meter und ein Gewicht von 40 Kilos und sind schwarz.

Sie verteilen sich rings um den Suedpol, wo sich die Hauptschutzgebiete befinden, hauptsaechlich auf den Inseln, Malvinas (Falkland), Orcadas, Georgias, Shetland und Sandwich del Sur, Heard, Maquarie, Kerguelen, Marion, Gough y Crozet. Argentinien besitzt ein einziges Vermehrungsschutzgebiet auf der Halbinsel Valdes (Provinz Chubut).

 Seeelefanten

Seeelefanten

Auch diese verlassen gelegentlich ihr Habitat Richtung Norden und man kann sie fern von ihren Schutzgebieten beobachten.   Ihre Nahrung besteht hauptsaechlich aus Fisch und Tintenfisch. Kuerzlich ist festgestellt worden, dass ausser der Vermehrungszeit und um sich Nahrung zu verschaffen, sie grosse Entfernungen hinter sich lassen und ausserhalb der kontinentalen Plattform in die Tiefe des Meeres bis 1500 Meter tauchen.

Die maennlichen Tiere erreichen ihre sexuelle Reife mit 6 Jahren, aber haben erst mit 8 bis 10 Jahre genügend Kraft um ein Harem zu unterhalten. Die Weibchen beginnen mit der Fortpflanzung im Alter von 2 Jahren. Die Vermehrungssaison beginnt Anfang September. Die Maennchen erreichen die Vermehrungschutzgebiete zuerst  und als die Weibchen ankommen beginnen sich die Harems zu formen die  bis 100 Weibchen erreichen koennen. Jeder Harem wird von einem maennlichen Tier ueberwacht, der am Ort bleibt und sich auch nicht ernaehrt. Im September nach 11 Monate Tragezeit kommen die Robben zur Welt welche waehrend 20 bis 25 Tage gestillt werden (in dieser zeit nehmen sie taeglich im Durchschnit 4 Kilo an Gewicht zu), nachdem verbleiben sie noch an der Kueste 2 Monate. Die Muetter verbleiben am Ort ohne sich zu ernaehren waehrend der ganzen Zeit des Stillen der Robben (sie verlieren mit unter bis 320 Kilo an Gewicht). Die Weibchen sind bereit zur Paarung um die 20 Tage nach der Entbindung und gehen auch wieder ins Meer um sich zu ernaehren nachdem sie das Stillen ihrer Robben beendet haben. Die maennlichen Tiere gehen im November wieder ins Meer um sich zu ernaehren.

Die Erwachsenen kehren an Land zwischen Dezember und Februar eines jeden Jahres zurueck, zwecks jaehrlichen Haarwechsels, was zwischen 30 bis 40 Tage in Anspruch nimmt waehrend der die Tiere an Land bleiben ohne sich zu ernaehren. Waehrend der Vermehrungssaison kann man ein dies bezuegliches Verhalten beobachten. Die dominant erwachsenen Maennchen (die einen Harem haben) kontrollieren ihre Weibchen innerhalb ihres Gebietes und verhindern die Naehe anderer periphere Maennchen (die kein Harem haben); dies verursacht heftige Kaempfe , in denen der Gewinner seine Eigenschaft als dominant bestaetigt ( Die dominanten Maennchen sind in der Regel aelter und daher auch groesser  als diejenigen die kein Harem haben, was ihnen Vorteil im Kampf gibt).

Seit dem 17. Jahrhundert wurde diese Spezie praktisch ausgebeutet, was eine Dezimierung seiner Bevoelkerung mit sich brachte. 1964 wurde das Fangen für komerzielle Zwecke beendet. Der hauptsaechliche Grund fuer den  jahrelangen Fang war das Oel, da man von einem enziegen Tier über 400 Liter erhalten konnte. Auf vielen subantarktischen Inseln verringert sich weiter die Bevoellkerung dieser Tiere. Die Bevoelkerung die sich im Schutzgebiet auf der Halbinsel Valdés befindet ist die Einzige der Welt die eine Erhoehung der Geburten  zeigt, und zwar 3,2% jaehrlich. Exemplare der suedlichen Seeelefanten befinden sich in Gefangenschaft zwecks Vorfuehrung den Besuchern .

Krebsseehunde (Lobodon carcinophagus)

 

Im Allgemeinen  diese Seehunde haben eine zirkumpolare Verteilung in der antarktischen Gegend. Obwohl sie mit anderen Spezien auf den antarktischen Kontinent sind, stoeren sie ich nicht gegenseitig, da sie weder die Nahrungsgewohnheiten noch die

 Krebsseehunde

Krebsseehunde

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Gelegentlich verlassen sie ihr Habitat Richtung Noden wo man sie leicht beobachten kann. Diese Krebsseehunde sind pelagischer und zirkumpolare Verteilung und man findet sie meist auf kontinentalem Eis . Sie haben einen schlanken Koerper welcher in einer ausgepraegten Schnauze endet. Die Weibschen sind meist groesser als die Maennchen indem sie eine Laenge von 2,5 Meter und ein Gewicht von 250 bis 300 Kilo erreichen. Die Farbe kann verschieden sein und geht von hellbraun bis silbergrau fast weiss und die Bauchgegend noch heller.  Die Paarung erfolgt auf den Eisbloecken in den Monaten November Dezember . Wenn die Robben im Fruehling geboren werden, sind sie braeunlich, und die Stillungszeit betraegt nur zwei bis drei Wochen. Sie ernaehren sich hauptsaechlich mit Krill und zwar am spaeten Nachmittag, Nachts und Morgendaemmerung, sie fressen aber auch Fisch wie Tintenfische. Die Menge an Exemplaren soll ueber 15.000.000 liegen.

Leopardartiger Seehund (auch Seeleopard genannt) (Hydrurga leptonix)

 Leopardartiger Seehund

Leopardartiger Seehund

Diese befinden sich in den selben Gegenden wie die Krebshunde, und habben sehr aehnliche Gewohnheiten.

Sie zeigen gelegentlich, Wanderungen, wo man sie noerdlicher ihrer Gebiete beobachten kann. Sie befinden sich meist am Rande der Eisskappe, einschliesslich der subantarktischen Inseln, wo man sie gewoehnlich beobachten kann. Es ist eines der Groessten Tiere dieser art. Die weiblichen Tiere sind groesser als die Maennlichen. Die ersteren erreichen die 4 Meter und die zweiten 3 Meter Laenge . Mit einem Gewicht bis 300 Kilo. Ihre Farbe ist dunkel Grau und wird heller in der Bauchgegend. Ihre Nahrung besteht aus Sturmvoegel, Pinguine, Fische, Krill, und Krustentiere. Sie sind Einzelgaenger. Zeigen oft feindseliges Benehmen. Die Jungtiere gebaeren im Fruehling und anfang des Sommers nach einer Traechtigkeit von 12 Monaten. Man schaetzt die Besiedlung in Hoehe von mindestens 300.000 Exemplare.