GROSSTIERJAGD

 

In der Gegend von Chaco.

Jagd von Pekari, “corzuelaparda” (suedamerikanische graubraune Rehart) und Pumas.

Dies schliesst mehrere Provinzen des Norden Argentinies ein, wo der Jaeger sich mit seinen Waffen in die Tiefe der Stachelbuschwerke und des Waldes begibt.

Pecari mit Baby

Pecari mit Baby

corzuela parda

corzuela parda

 

 

 

 

 

 

Puma

Puma

  

Im Gebit La Pampa.

Jagd des roten Hirsches, des Pumas, schwarze Antilopen, Wildschweine, grauer Fuchs.

Zahlreiche Jagdreviere in Ebenen, Waeldern und Stachelbuschwerke der Pampa ziehen die Jaeger an.

jabali -- Wildschwein

jabali — Wildschwein

ciervo colorado -- roter Hirsch

ciervo colorado — roter Hirsch

 

 

 

 

 

zorro gris pampeano -- grauer Fuchs aus La Pampa

zorro gris pampeano — grauer Fuchs aus La Pampa

antilope negro  schwarzer Antilope

antilope negro schwarzer Antilope

 

 

 

 

 

Im Bezirk San Martin de los Andes .

Jagd von Wildschweinen, Hirsche, wilde Ziegen und Pumas.

Die geeignesten Gegenden sind die patagonischen Waelder und die Jagdreviere in den Bergen  (Anden und Vor-Anden )

 San Martin de los Andes -- Hirsch

San Martin de los Andes — Hirsch

cabra salvaje -- wilde Ziege

cabra salvaje — wilde Ziege

 

 

 

 

 

 

Das Wildschwein.

Ist um das Jahr 1900  in das Land eingefuehrt worden , und zwar von dem Landbesitzer Pedro Luro. Sein Jagdwert ist nicht durch seine Groesse oder Gewicht gegeben, sondern beruht auf die Grösse der unteren Fangzaehne.

Eigenschaften.

Wildschwein und sein Habitat

Wildschwein und sein Habitat

Das Wildschwein gehoert zu den dickhaeutigen Saeugetieren. In unserem Lande misst ein erwachsenes Tier  75 cm Hoehe, 150 cm. Laenge und sein Schwanz erreicht 25 cm. Sein Gewicht schwankt zwischen 130 und 150 Kg. Sein Koerper ist schmal und sein Rücken faellt leicht ab vom Kreuz bis zur Kruppe. Die Ohren sind klein und spitzig und die Augen verhaeltnismaessig klein. Sein Fell oder Pelz besteht aus Borsten welche auf dem Rücken sich zur Mähne formen. Die Farbe dieser Tiere geht vom Graubraunem bis zum Schwarzen.

Ein Merkmal sind die sichelartige Eckzähne. Die unteren sind bedeutend groesser als die des Oberkiefers. Sie sind nach oben und nach draussen in sichelartiger Form gerichtet und werden als Verteidigung und zur Suche von Nahrung benutzt. Sie sind Allesfresser und sie leben in Herden bestehend aus weibliche Tiere, Jungtiere und maennliche junge Tiere. Die erwachsenen maennlichen Tiere sind Einzelgaenger bis zur Brunftzeit.

Habitat.

Habitat

Habitat

Wie gesagt nachdem sie in das Land mit Jagdabsichten eingefuehrt wurden und zwar seit 1900 von Pedro Luro, lebten sie in La Pampa. Anfangs wurden sie auf eingezäunten Gebieten gehalten, wo sie sich reichlich vermehrten. Aber die Mangeln der Zaeune brachte mit sich, dass sie bald die Freiheit erreichten und sie sich in allen Richtungen verbreiteten, naemlich sie gingen nach San Luis, Cordoba, Sueden von Buenos Aires, Neuquen,Chubut und Rio Negro. Ihr belibteste Habitat sind die dichten Tiefwaelder, in denen sie ihre Schlupfwinkel oder Hoelen bauen, wo sie geborgen sind um den Wurf der Kleinen zu vollenden. Auch die Traenken sind beliebt, sowohl zum trinken als auch um ihre traditionellen “Schlammbaeder” zu nehmen.

Der Axis.

Axis

Axis

Der Axis ist eine der schoensten Hirscharten. Die Jagd dieser Hirsche ist als eine der hoechst aufreizende Art des Jagens bekannt. Wenn ein solches Tier ausfindig gemacht wird, beginnt das Auflauern durch viele Kilometer bis man endlich den richtigen Schusspunkt findet. Der Axis ist mitlerer Groesse und gefleckt. Seine Schoenheit beruht auf seinem Fell.Sowohl das maennliche wie das weibliche Tier haben ein rotbraunes Fell gesprenkelt mit weissen Flecken auf beiden Seiten. Haben einen schwarzen Rueckenstreifen und ein weisses Laetzchen am Hals, die Innenpfoten sind weiss sowie auch ihre Magengegend und das Unterteil unter dem Schwanz. Diese Tiere leben in Herden, die aus wenigen Tieren bestehen aber auch 100 erreichen können.

ciervo axis -- Axis Hirsch

ciervo axis — Axis Hirsch

Diese Hirsche koennen zu jeder Jahreszeit mit einem harten Geweih sein. Sie entwickeln diese oder verlieren die selben an irgend einem Moment im laufe des Jahres. Deshalb koennen wir, in einer Herde, Hirsche mit Geweih , gerade abgefallenes Geweih oder wachsendes vorfinden. Ein erwachsenes Tier hat eine Hoehe bis zum Kreuz von ungefaehr 90 cm (35 Zoll) und kann ein Gewicht erreichen zwischen 75 und 100 Kg.  Sie sind gute Schwimmer und weniger Nachtgaenger als andere Arten von Hirsche, es sei sie sind gestoert oder im Sommer.

Antilope und Axis Hirsch.

antilope cervicapra -- Antilope

antilope cervicapra — Antilope

Argentinien, ein Land welches mehr bekannt ist in bezug auf Kleintierjagd, ist auch genauso ein aussergewoehnlich gutes Ziehl für Grosstierjagd. Es sei durch Annaeherung, auf der Lauer oder zu Pferd. Die Grosstierjagd findet  in Argentinien auf  unglaublich grossen und ausgedehnten  Landschaften statt. Einige Arten sind einheimisch andere wurden vor Jahrhunderten eingefuehrt. Es werden Antilopen-Jagdausflüge nach Verlangen geplant, welche dann oft vonm Süden der Provinz Buenos Aires bis zum aeussersten nordischen Limit von Argentinien sich hinziehen kann. Es ist empfehlenswert die Jagd in den fruehen Stunden des Tages und in der Abenddaemmerung vorzunehmen. Die Antilopen, ein aeusserst wildes Tier,  schiesst man meist von Weitem (von einer Distanz von 150 bis 200 Meter und oft noch mehr).

Den Axis-Hirsch jagd man auch im Morgengrauen und in der Abenddaemmerung. Sein geflecktes Fell erlaubt ihm leicht in seiner Umgebung unsichtbar zu werden.  Dieses Tier mit seinen 100 Kg. ungefaehr ist nicht so schwer wie unsere europaeischen Hirsche. Die beste Jagdzeit ist von Maerz bis ende April. Das Fallen der Geweihe beginnt im Juni.

Roter Hirsch.

ciervo colorado 2 -- roter Hirsch

ciervo colorado 2 — roter Hirsch

Der rote Hirsch enspricht dem europaeischen elaphe Hirsch. Argentinien ist sehr geeignet zur Entwicklung von Trophaeen die zwischen 6 und 10 Kg. schwanken. Die Jagd findet sowohl auf Steppen wie auch zu Pferd durch die enormen Waelder welche die Andenbergkette umgeben statt,  die ein unglaubliches Panorama bietet . Wir empfehlen hier diesen Hirsch, welcher  der Rothaarige genannt wird,  zu jagen und zwar waehrend der Brassezeit (Brunftzeit), im Monat März.

Die Jagd auf Steppen findet bis Ende Mai statt. Dieser Biotyp ist leichter zu identifizieren wenn die Brassezeit (Brunftzeit) vorbeit ist. Bitte irrt Euch nicht die Hirsche brauchen nicht nur die Waelder wie man gewoehnlich denkt. Sie finden ihre Narung  und ihre Unterkunf auch auf den Steppen, die den Anschein haben wuestenartig zu sein und doch sehr reich  an Nahrung sind. Sie besitzen  kleine Schluchten  und hohes Gras.

Eine der besten Jagdgegenden ist in San Carlos de Bariloche in der Provinz Rio Negro am Nahuel Huapi Innenmeer. Auch die Süsswasserreserve in Villa La Angostura auf der gegenueber liegenden Kueste dieses Sees in der Provinz Neuquen ist angebracht. Diese Orte sind 3 Stunden mit dem Flugzeug von Buenos Aires aus zu erreichen, und liegen sued-westlich von der Provinz Buenos Aires zu Fuessen der Anden- Bergkette. Die Jagd bedarf natuerlich ein Minimum von koerperlichen guten Zustand, wie jede Jagd in den Bergen, wie es in Schottland und in den Karpaten noetig ist.

Puma, Guazuncho (einheimische Rehart), roter Hirsch, Wildschwein.

puma con cria -- Puma mit Baby

puma con cria — Puma mit Baby

Der Puma, von der selben Familie wie der nortamerikanische Puma, greift haeufig die Laemmer und Ziegenherden von unseren Viehfarmern der suedlichen Pampa und der nordischen weitgestreckten Waeldern von Argentinien  an. Diese Art der Jagd benoetigt eine sorgfältige Vorbereitung sowie Lokalisierung des  Pumas. Dieses ist ein ueberaus intelligentes Tier und auch sehr misstrauisch. Der Puma bewegt sich meist in der Nacht fort und legt lange Strecken hinter sich. Deshalb findet unsere Jagd erst dann statt wenn wir das Tier identifiziert haben. Die Untersuchung der Spuren, geschieht in derselben Form, wie bei unseren Hirschen und Wildschweinen. Sodann erfolgt ein “Angriff” mit Hunden um seinen Aufenthaltsort genau festzustellen. Wenn die Hunde los sind dann bleibt dem Puma nichts anderes uebrig als sich in den hoechsten Aesten der Baeume zu verstecken, genau wie eine Katze, um sich von den Zaehnen seiner Verfolger fern zu halten. So werden Sie die Jagd die meiste Zeit  zu Pferd vornehmen,

guazuncho argentino -- argentinische Rehart

guazuncho argentino — argentinische Rehart

durch kleine Waelder und auch durch feuchte Palmenpflanzungen mit grossen freien Lichtungen wo sich  Laemmer, Kuehe. Ziegen und “Guazunchos” (hiesige Rehart) beherbergen.

Die endgueltige Annaeherung findet sodann sehr schnell und zu Fuss statt, wenn man das Hundegebell hoert, oder auch begleitet von einem Jagdführer zum Schutz. Der Schuss ist genauso wie wenn man einen afrikanischen Leopard erlegt. D.h. auf dem Baum schissen, mit einer Distanz von 40 Meter, oder weniger wenn der Wald sehr dicht ist. Hier in Argentinien erreicht ein solches Tier bis 100 Kilo.

Um eine Jagd auf der Lauer auszuueben, sind in den Jagdgegenden Vorrichtungen in Form von kleinen Huetten vorgesehen die derart verkleidet sind mit straeuchern usw. dass sie kaum zu erkennen sind und wo die Jaeger sich auf der Lauer legen. Diese sind natuerlich in Gegenden wo ueberaus viel Jagdgelegenheit vorhanden ist und somit jeder Jaeger auf seine Kosten kommt.

Pekari (kleiner als der Jabali und ohne Stoss- oder Reisszähne) “Capibara” Wasserschwein, Wasserbüffel.

pecari labiado

pecari labiado

Diese Jagd geschieht  sowohl auf der Lauer wie annaehernd, frueh und abends, am Rande von Wassertuempel. Dies ist nur erlaubt in der Prov. Formosa wo grosse sumpfartige Wassertuempel vorhanden sind die mehrere Kilometer gross sind und die sie auch fuer ihre “Schlammbaeder” benutzen. Der “Capibara” erreicht eine Schwere von 70 Kg. Er ernaehrt sich nur waehrend der Nacht von Schilfgras, und sonstige Kraeuter und Gras.

capibara argentino -- argentinisches Wasserschwein

capibara argentino — argentinisches Wasserschwein

bufalo de agua argentino -- argentinischer Wasserbüffel

pecari de collar (mit Halsband)

pecari de collar (mit Halsband)

 

 

 

 

 

 

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